Bonusheft beim Zahnarzt – wichtig für alle
Warum sich regelmäßige Stempel lohnen und was das für Ihren Zuschuss beim Zahnersatz bedeutet.
Regelmäßige Stempel im Bonusheft können bares Geld wert sein – nämlich dann, wenn später einmal Zahnersatz nötig wird.
Wozu braucht man ein Bonusheft beim Zahnarzt?
Das Bonusheft wird vor allem dann relevant, wenn Zahnersatz erforderlich wird. Das beginnt schon bei größerer Karies, die sich nicht mehr mit einer Füllung versorgen lässt und eine Teilkrone oder Krone nötig macht. Im Verlauf des Lebens benötigt fast jeder einmal eine Krone, Brücke, ein Implantat oder eine Prothese.
Die Krankenkassen zahlen hier nur noch einen Festzuschuss – dessen Höhe hängt von den Einträgen im Bonusheft ab. Mit zehn Jahren lückenloser zahnärztlicher Vorsorge erhalten Sie den vollen erhöhten Zuschuss, ab fünf Jahren einen gestaffelten Bonus.
Kann man Stempel nachtragen lassen?
Zahnärztinnen und Zahnärzte können in der Patientenakte nachprüfen, ob Vorsorgeuntersuchungen stattgefunden haben, und fehlende Stempel eintragen. Wichtig: Nicht jeder Besuch beim Zahnarzt gilt automatisch als Vorsorgeuntersuchung – die Krankenkassen haben klare Vorgaben zu Abständen und Zulässigkeit.
Brauchen Kinder und Privatpatienten ein Bonusheft?
Ja. Kinder benötigen zweimal jährlich einen Stempel, Erwachsene einmal jährlich. Auch privat Versicherte sollten sammeln – denn Versicherungsverhältnisse können sich im Laufe des Lebens ändern.

