Parodontose und Rauchen
Zahngesundheit

Parodontose und Rauchen

Warum Rauchen das Risiko für Parodontose deutlich erhöht – und den Behandlungserfolg mindert.

Rauchen verschlimmert eine Parodontose deutlich – und macht die Behandlung schwieriger.

Raucherinnen und Raucher sind überproportional häufig von Parodontalerkrankungen betroffen. Je nachdem, wie viel geraucht wird, ist die Wahrscheinlichkeit, an Parodontose zu erkranken, bis zu 15-mal höher als bei Nichtrauchern. Auch der Krankheitsverlauf ist schwerwiegender: mehr Zahnverlust und geringere Behandlungserfolge im Vergleich zu Nichtrauchern.

Warum Rauchen dem Zahnfleisch schadet

Rauchen führt zu Durchblutungsstörungen und einer gestörten Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen. Zusätzlich wird die Immunabwehr geschwächt – unter anderem durch eine Schädigung der Granulozyten, bestimmter Abwehrzellen. Häufig kommt ein verringerter Speichelfluss hinzu, der Parodontitis und Karies zusätzlich begünstigt.

Parodontose gehört in zahnärztliche Hand

Eine Parodontose sollte immer zahnärztlich behandelt werden. Unbehandelt kann sie zu lockeren Zähnen und anhaltenden Entzündungen führen. Eine professionelle Betreuung – idealerweise ergänzt durch einen Rauchstopp – verbessert die Aussichten deutlich.

Quelle: Kanzlivius, B.: PlaqueNCare; 3/2013

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